20.02.2009

15.02.2009

19.02.2009

Punx not dead ... ;o)


Liebes Tagebuch,

leider muß ich aufgrund der straffen Auftragslage in den letzten Tagen alle sechs Einträge hintereinander schreiben. Mal schauen, ob mir eine derartig hohe geistige Anstrengung nach diesem Hammerwochenende gelingt. Beginnen wir mit dem Donnerstag.

Torsten und ich durften wieder einmal zur Arheilger Weiberfastnacht des 1. KCA aufspielen. Ein Termin, der wie in jedem Jahr Spannung und viel Spaß für uns bedeutet. Spannung aus dem Grund, weil speziell bei dieser Veranstaltung immer wieder neue Überraschungen auf uns warten, von denen ich jetzt berichten werde.

Torsten und ich trafen uns diesesmal sehr früh zum Aufbau, da wir noch einige neue Stücke einstudieren wollten. Unter anderem wollten wir an diesem Abend auf alle Fälle "Seven Nations Army" von "The white Stripes" und "Nothing else matters" von "Metallica" spielen. Doch dazu später mehr.

Zunächst schien der Abend trotz der perfekt gelaufenen Probe unter keinem guten Stern zu stehen, was sich mir schmerzhaft in der Pizzeria offenbarte, in der wir unser Abendessen verputzten. Dort verwechselte ich nämlich die Pfeffermühle mit dem Salzstreuer und vehunzte mir so richtig meine ehemals leckeren "Rigatoni al Leone", die ich mit ordentlich Pfeffer drauf abgöttisch liebe. Brrrrrrrr

Nachdem ich mir die Rigatoni mit 3 Liter Wasser heruntergequält hatte, stellten wir bei einem letzten Bühnencheck fest, dass ein Lautsprecherkabel defekt sein muß, weil die Anlage auf einem Kanal wie verrückt brummte. Der Übeltäter wurde aber schnell gefasst und ausgetauscht. Leider fiel dann auch noch unsere Lichtanlage zur Hälfte aus, was zur Folge hatte, daß wir fast nur noch rotes Licht auf der Bühne hatten. Das wir uns aber nicht im Etablissement geirrt hatten, stellten wir dann ab 21:00 Uhr unter Beweis.

An diesem Abend haben wir es wieder einmal richtig krachen lassen und prompt wie von uns erhofft, wurden beide obengenannten Titel per SMS und auf Zuruf "Spielt mal was von Metallica" hin gewünscht. "Seven Nations Army" wurde mit headbangendem Publikum vor der Bühne mit derart lautstarkem Gesang quittiert, dass wir am Ende noch eine Strophe dranhingen, weil es gerade so schön gescheppert hatte. Ich kam mir wie der Gitarrist und der Bassist einer Punkband gleichzeitig vor, während Torsten mal so richtig ordentlich sein Schlagzueg vertrimmte. Nicht übel für ne Tanzkapelle ...