Tagebuch 2009

31.10.2009

14.11.2009

Willkommen und Abschied

Das dieser Titel etwas melancholisch klingt, hat seinen guten Grund, aber dazu später mehr ...

Am Samstag dem 14. (mein Glückstag) war es wieder soweit. Kaum hat man "piep" gesagt, ist wieder Fastnacht. Aber Torsten und mir kann es nur Recht sein. Denn wir sind sozusagen ziemlich heiß darauf, mal wieder einige richtig ordentliche Partys vom Zaun zu brechen. Und das funktioniert an Fasching meistens ganz besonders gut. Die Frage, warum das denn nicht auch gleich am ersten Tag so sein sollte, war vollkommen berechtigt.

Am Samstag waren wir beim KCA in Arheilgen und haben die Kampagneneröffnung musikalisch unterstützt. Nach dem kurzen offiziellen Programm haben wir unvermittelt mit unserem Partyprogramm losgelegt und direkt die komplette Tanzfläche mit knieenden Menschen (We will rock you) gefüllt. Das ist eher ungewöhnlich, da die Veranstaltung in den letzten Jahren direkt nach dem offiziellen Programm eher beendet war. Aber hier hatten einige Gäste was das Feiern angeht doch, genau wie wir ja auch, einigen gewaltigen Nachholbedarf... und dementsprechend haben wir dann auch auf die Tube gedrückt.

Da Torsten und ich ja selbst gerne hinter unseren Instrumenten mitfeiern, hat sich die Party nach und nach auch genau dorthin verlagert. Hinter meinem Keyboard vesammelte sich fast die komplette Tanzgarde des Vereins um (zu sechst) in mein Mikrofon zu singen. Das hatte natürlich zur Folge, dass für mich kein Platz mehr war und ich mein Keyboard von der anderen Seite, also auf dem Kopf, spielen mußte. Einer solchen Herausforderung mußte ich mich bisher noch nie stellen, aber irgendwann ist es ja immer das erste Mal.

Unser "Frauenarzt"-Gastsänger war auch wieder zur Stelle und was auch sehr bemerkenswert war:... Ein Gast wünschte sich den Hummelflug von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow. Aber der hatte in diesem Moment zwischen "Summer of 69" und "Pokerface" gerade nicht ins Programm gepasst. Wir spielen ihn dann beim nächsten Mal. Versprochen.

Leider war das aber auch der letzte Auftritt im goldnen Löwen zu Amtszeiten unseres Lieblingshausmeisters Siggi, der gegen Ende der Veranstaltung lange bei uns auf dem Bühnenrand saß. Ohne großartig sentimental werden zu wollen, sage ich Danke für alles, was Du für uns getan hast. WIE viel das genau war kann man nicht in Worte fassen ... einfach für alles halt. Machs gut altes Haus ... und wehedem Du lässt Dich nicht auf einer der nächsten Veranstaltungen auf ein gemeinsames Feierabendbierchen blicken ... ;O)